Collection de l'Art Brut
8.4.2026
Andere
Dédicace du livre "Six petites histoires d'Art Brut" à la Librairie Payot, Lausanne
Die Werke der Art Brut werden von autodidaktischen Schöpfern kreiert. Sie erschaffen eine Welt für ihren eigenen Gebrauch, ohne sich um die Meinung der Öffentlichkeit und die Sicht Dritter zu kümmern.
Die Werke der Art Brut werden von autodidaktischen Schöpfern realisiert, die sich am Rand der Szene positionieren und sich durch eine rebellische oder gegenüber den kollektiven Standards und Werten gleichgültige Haltung auszeichnen. Zu diesen Schöpfern gehören Häftlinge, Patienten von psychiatrischen Spitälern, Originale, Einsame oder Ausgestossene, die Kunst schaffen, ohne sich um die Meinung der Öffentlichkeit und die Sicht Dritter zu kümmern.
Sie suchen weder Anerkennung noch Billigung und gestalten ihre Welt für ihren eigenen Gebrauch. Ihre Arbeiten, die sie mithilfe von häufig neuartigen Mitteln und Materialien realisieren, sind frei von den Einflüssen der künstlerischen Tradition und wenden einzigartige Darstellungsweisen an. Der Begriff Art Brut beruht sowohl auf den sozialen als auch auf den ästhetischen Merkmalen der Kunstwerke.
Erfunden wurde der Begriff «Art Brut» von dem französischen Maler Jean Dubuffet (1901-1985), dem auch das Museum zu verdanken ist. 1971 vermachte Dubuffet der Stadt Lausanne seine Sammlung, ein aussergewöhnliches Ensemble aus etwa 5'000 Stücken, sowie seine Archive über diese Kunstform. Die Art Brut-Sammlung, die in einem Schloss aus dem XVIII. Jahrhundert untergebracht war, wurde am 26. Februar 1976 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

28.2.2026 - 27.9.2026
Ausstellungen
Art Brut en Suisse. Des origines de la collection à aujourd'hui
8.4.2026
Andere
Dédicace du livre "Six petites histoires d'Art Brut" à la Librairie Payot, Lausanne
11.4.2026
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Théâtre : Rose au sac à main
11.4.2026
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Théâtre : Rose au sac à main
12.4.2026
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22.4.2026
Konferenz
Conférence : Marguerite Burnat-Provins